Gedichte

Bekümmert zog sich die Liebe zurück!!

 

Bekümmert zog sich die Liebe zurück.

Sie wollte allein und in ruhe weinen, um ihr klägliches Scheitern.

Alles war umsonst und ihre Kraft und Magie hatten nicht ausgereicht.

Nun fühlte sie sich schwach und verletzt.

Sie war besiegt.

Niemand wollte, niemand brauchte sie.

Sie war überflüssig.

Ein Nichts, ein Niemand.

"Genau das bist du wohl!" ,sagte das Selbstmitleid,

nicht ohne dabei zynisch zu klingen.

"Hast du wirklich gedacht, dass du allein gegen all die anderen siegen könntest?

Wie naiv!

Sie dich doch an, wie schwach und klein du bist!

Da ist wirklich keien Kraft und Magie schon allemale nicht.

Das hast du dir wohl nur eingebildet!

Die Liebe schluchzte laut auf.

"Ach geh doch weg und laß mich in ruhe!

Ich will es nicht hören.

Weiß ich doch längst, dass der Kampf keinen Sinn hat.

Die anderen das sind zuviele und damit zu stark. Und es werden immer mehr.

Der Egoismus, die ignoranz, die Machtlosigkeit, die Unsicherheit und die Selbsttäuschung und all die anderen...."

Während die Liebe dies sagte, sank sie noch mehr in sich zusammen.

Es schien als würde sie sich auflösen wollen.

" Aber ich bin doch auch noch da!

ich werde dir helfen, glaube mir!"

Wie überzeugend sie doch sprach, die Hoffnung.

Die Liebe blickte auf und lächelte.

" Ja, ich weiß.

Und ohne dich hätte ich nie solange durchgehalten.

Aber du allein, gemeinsam mit dir - das reicht einfach nicht, glaube mir!"

Wieder kullerte der Liebe Tränen über das Gesicht.

Die trauer hielt sie fest, und machte keine Anstalten, sie je wieder loszulassen.

"Aber , aber !" Mit diesen Worten drängte sich der Trost dazwischen.

"Nichts ist aussichtslos und umsonst.

Alles, was geschieht hat seinen Sinn und erfüllt eine wichtige Aufgabe.

Und wenn die Liebe diesmal gescheitert ist, dann ist es nur ein grund mehr dafür,

mein nächsten Mal umso stärker zusein!"

Die Zuversicht und die Hoffnung nickten und lächelten der Liebe ,

deren Anblick noch kläglicher geworden war, aufmunternd zu.

Aber sie reagierte nicht.

Sie hielt die Augen fest geschlossen, sie ballte die Hände zu Fäusten.

Sie wollte Sterben.

Hatte es doch keinen Sinn mehr....

Da erhob sich das Sebstbewustsein.

Ganz still und von allen unbemerkt,

hatte es die ganze Zeit über in einer dunklen Ecke des Raumes gesessen

und alles genau beobachtet.

Festen Schritten ging es auf die Liebe zu und nahm deren Hände in die seinen.

" Ich werde nicht zulassen, das du stirbst.

All das, worum du gekämpft hast, ist das, was dein Leben so einmalig und wichtig macht.

DU bist einmalig. DU bist wichtig.

Kein Leben ohne Liebe, kein Liebe ohne Leben!"

Applaus rundherrum.

Begeistert, die den Raum erfüllte,

und somit die Liebe aus ihrer Ohnmacht befreite.

Aber das passte wiederrum dem Zweifel nicht.

Diese starke Unbeirrbarkeit der Gefühle war überwältigend.

Er mußte sich setzen, und in Ruhe eine Strategie zu überlegen. 

Gib uns nicht auf

 

Wenn Du weinend die Welt durchschaust,

Wenn Du Dich nichts zu sagen traust,

Wenn in Dir das Glück vergeht

und Du nur noch aus Verzweiflung bestehst,

Wenn der letzte Hauch Hoffnung verweht

und die Liebe nur noch in

Deinen Träumen lebt,

Dann mußt Du kämpfen,

sonst ist es zu spät

Ich glaub Dir!

 

Ich glaub Dir ,

daß Du mich nett findest,

Ich glaube Dir,

daß Du mich magst,

Ich glaube Dir ,

als Du mir sagtest , daß Du mich liebst,

Ich glaubte Dir so vieles,

und nun weiß ich nicht , was ich noch glauben soll,

War es vielleicht alles nur eine Lüge ?

Es muß ein Wunderbares sein!!

 

Es muß ein Wunderbares sein

UmsLieben zweier Seelen,

Sich schließen ganz einander ein,

Sich nie ein Wort verfehlen,

Und Freud und Leid

Und Glück und Not

So miteinander tragen,

Vom ersten Kuß bin in den Tod

Sich nur von Liebe sagen

Wenn ich ein Vogel wär!

 

Wenn ich ein Vogel wär

Und auch zwei Flügel hätt,

flög ich zu dir.

Weils aber nicht kann sein,

bleib ich allhier.

Bin gleich weit von dir,

bin ich doch in Traum bei dir

und red mit dir,wenn ich erwachen tu,

bin ich allein.

Es vergeht kein´Stund in der Nacht,

da nicht mein Herz erwacht

und an dich denkt,

daß du mir viel tausendmal,

dein Herz geschenkt.

Liebesgedicht

 

Du warst die Blume Maellos

Und ich war wild und wach.

Als deine Iris überfloß,

da gabst du gebend nach.

Ich war die Blume Schmerzemlos

In deinem lichten Duft.

Wir schenkten uns Grenzenlos,

aus Erde,Leid und Gruft.

Da wuchs die Blume Morgenrot

an unserer Nächte Saum.

Wir litten eine süße Not

Um einen süßen Traum.







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